26. Juni 2026 | Nr. 28

Inhalt

1. Die politische Lage in Deutschland

2. Die Woche im Parlament

3. Die Woche im Kabinett

4. Daten und Fakten

5. In eigener Sache

6. Terminauswahl im Wahlkreis

Liebe Leserin, lieber Leser,

in dieser Sitzungswoche im Deutschen Bundestag haben wir zwei wichtige und große Reformvorhaben auf den Weg gebracht bzw. beschlossen. Zum Einen ging es um eine verlässliche und generationengerechten Alterssicherung: Falls Sie sich noch erinnern, hatten wir vergangenen Dezember heftig diskutiert und gerungen, als es um eine erste Stabilisierung der Rente ging. Damals hat Bundeskanzler Merz vor allem unseren jungen Abgeordneten in der Union versprochen, eine Rentenkommission einzurichten, die schnell Ergebnisse liefern sollte. Und viele haben das für eine bloße Beschwichtigung gehalten. Nun liegt eine einstimmig beschlossene Empfehlung dieser Fachgruppe vor und sowohl Bundeskanzler Merz wie auch SPD-Vorsitzende und Arbeitsministerin Bas haben gesagt, dass diese Ergebnisse nun umgesetzt werden sollen. Denn wir dürfen bei der Rente nicht auf Verschleiß fahren, sondern müssen jetzt die nötigen Reformen anstoßen, damit das System auch morgen noch trägt. Gerade im Interesse der jungen Generation, die ihr ganzes Arbeitsleben Geld in dieses System einzahlen und darauf vertrauen können muss, später auch noch Rente zu bekommen.

Genau deshalb braucht es jetzt eine Rentenreform. Das vorgelegte Rentenpaket ist dabei als Gesamtpaket zu verstehen: Die einzelnen Maßnahmen bauen aufeinander auf und sind eng miteinander verknüpft. Eine Rosinenpickerei kann es deshalb nicht geben. Man kann und soll über die Vorschläge beraten, aber das Grundgefüge lässt sich nicht beliebig auseinandernehmen, ohne die Wirkung des gesamten Pakets zu gefährden.

Die Kommission hat dafür einen klaren Maßstab gesetzt: Wer ein Leben lang gearbeitet hat, soll im Alter auf eine verlässliche Absicherung vertrauen können, zugleich müssen Beschäftigte und Unternehmen mit tragfähigen Lohnnebenkosten planen können. Besonders wichtig ist der vorgeschlagene Einstieg in eine kapitalgedeckte Komponente, die sogenannte „Schwedenrente“. Mit individuellen, eigentumsgeschützten Konten und einem schrittweise steigenden, paritätisch finanzierten Beitragssatz von 2 Prozent soll die Alterssicherung breiter aufgestellt und stärker am globalen Wachstum beteiligt werden.

Ebenso notwendig sind maßvolle, aber klare Anpassungen beim Renteneintrittsalter. Die Kommission empfiehlt, nach 2031 das Renteneintrittsalter allmählich mit steigender Lebenserwartung zu erhöhen. Dabei soll das Verhältnis Arbeitsjahre zu Rentenjahre ungefähr bei 2:1 liegen. 40 Jahren als Beitragszahler sollten statistisch gesehen 20 Jahre als Rentner folgen. Eine Rente mit 70 ist damit aber zunächst vom Tisch. Die Altersgrenze für die Rente für langjährig Versicherte soll von 63 auf 64 Jahre angehoben werden und anschließend parallel zur Regelaltersgrenze gegebenenfalls auch ansteigen.

Die Bundesregierung verfolgt dabei den Anspruch, die Rentenversicherung nachhaltig zu stabilisieren und zugleich Leistungsgerechtigkeit zu sichern. Zugleich geht es um mehr Gerechtigkeit im System. Die Kommission will Menschen mit kleinen Renten durch einen Freibetrag in der Grundsicherung besserstellen, neue nicht pflichtversicherte Selbstständige in die gesetzliche Rentenversicherung einbeziehen und auch bei Minijobs, Beamtenversorgung und Abgeordnetenversorgung über eine stärkere Angleichung der Alterssicherungssysteme nachdenken.

Wichtig ist dabei: Reformen dieser Größenordnung lassen sich nicht ohne zusätzliche Belastungen umsetzen, aber Nichtstun wäre die deutlich schlechtere und teurere Antwort. Die Vorschläge der Kommission setzen deshalb auf einen ausgewogenen Weg aus mehr Eigenvorsorge, mehr Gerechtigkeit und mehr fiskalischer Verantwortung.

Das zweite Vorhaben dieser Woche, das wir heute am Freitag nach langen Verhandlungen zum Ende gebracht haben, ist das Infrastruktur-Zukunftsgesetz. Ein großes Entbürokratisierungs-Gesetz. Damit werden wir die Effizienz von Planungs- und Genehmigungsverfahren insbesondere für den Bereich Verkehr und Energie deutlich steigern. Durch Verfahrenserleichterungen lassen sich zukünftig deutlich mehr und vor allem deutlich schneller Straßen, Schienen, Brücken, Tunnel, Wasserstraßen, Häfen oder Flughäfen als bisher planen und zur Genehmigungsreife führen. Ein halbes Jahr haben wir den schon guten Entwurf der Bundesregierung diskutiert und noch verbessert. Mein Büro und ich waren am Schienen-Teil intensiv eingebunden.

Diese Sitzungswoche macht wieder einmal deutlich: Deutschland braucht eine Reformpolitik mit Weitblick, die unser Land wieder nach vorne bringt. Genau daran arbeiten wir.

Es grüßt Sie herzlich

Ihr

Michael Donth MdB 

Michael Donth
Mitglied des Deutschen Bundestages

Büro Berlin | Platz der Republik 1, 11011 Berlin | Tel.: 030 / 227 778 17

Büro Reutlingen | Seestraße 6-8, 72764 Reutlingen | Tel.: 07121 / 385 445

michael.donth@bundestag.de | www.michael-donth.de

1. Die politische Lage in Deutschland

Bundestag beschließt Infrastrukturgesetz und debattiert Zukunft der Organspende

In dieser Sitzungswoche des Bundestags haben wir wichtige Entscheidungen getroffen, die unser Land spürbar voranbringen – zum Beispiel für eine funktionierende, moderne Infrastruktur. Denn wir haben endlich das Infrastruktur-Zukunftsgesetz verabschiedet. Damit können Straßen und Schienen sehr viel schneller geplant, gebaut und saniert werden. Zudem gehen wir mit dem "Bundeserprobungsgesetz" neue Wege für schnellere Verfahren und Bürokratieabbau.

In dieser Woche führte der Deutsche Bundestag eine fraktionsübergreifend vereinbarte und ergebnisoffen angelegte Orientierungsdebatte zur Zukunft der Organspende in Deutschland. Derzeit ist die sogenannte Entscheidungslösung maßgeblich. Danach setzt eine Organ- und Gewebespende die ausdrückliche Zustimmung der betroffenen Person voraus.

Der Deutsche Bundestag hat sich bereits in mehreren Legislaturperioden mit der Frage einer Einführung der sogenannten Widerspruchslösung auseinandergesetzt. Dieses Modell sieht vor, dass jede volljährige und einwilligungsfähige Person grundsätzlich als potenzieller Organspender gilt, sofern kein ausdrücklicher Widerspruch erklärt wurde.

Die Debatte wird allen Abgeordneten Gelegenheit bieten, die ethischen, rechtlichen und gesundheitspolitischen Aspekte beider Regelungsansätze erneut eingehend zu erörtern. Ich persönlich bin als langjähriger Besitzer eines Organspendeausweises der Meinung, dass diese Frage auch weiterhin freiwillig durch Zustimmung erfolgen soll.

2. Die Woche im Parlament

Wir schaffen beste Voraussetzungen für die schnelle Verbesserung unserer Infrastruktur

Mit dem neuen Infrastruktur-Zukunftsgesetz modernisieren wir die Planung und Genehmigung von Verkehrsinfrastrukturprojekten grundlegend. Sanierungs-, Neu- und Ausbaumaßnahmen bei Straßen, Schienen und Wasserstraßen sollen künftig schneller umgesetzt werden können. Unter anderem werden wesentliche Verkehrsinfrastrukturprojekte in das überragende öffentliche Interesse gestellt. In Abwägungsentscheidungen erhalten sie damit Vorrang vor anderen Belangen. Zudem sollen die Verfahren einfacher und effizienter werden, indem zum Beispiel Verfahrensdopplungen entfallen und Planfeststellungsverfahren nur noch digital durchgeführt werden. Ebenfalls werden umweltrechtliche Erleichterungen vorgesehen, insbesondere durch die Gleichstellung von Naturkompensationen und Ersatzgeld, wodurch Konflikte zwischen Verkehrsinfrastrukturvorhaben und Umweltbelangen einfacher aufgelöst werden können. Dadurch entstehen mehr Tempo, Verlässlichkeit und Planungssicherheit beim Ausbau und Erhalt der Verkehrsinfrastruktur.

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Fluggastabfertigung erleichtern

Mit dem Gesetz zur Ermöglichung der digitalen Fluggastabfertigung (2./3. Lesung) sorgen wir für einfachere und schnellere Abläufe und mehr Komfort für Passagiere an deutschen Flughäfen. Luftfahrtunternehmen wird die Möglichkeit eröffnet, unter bestimmten Umständen Daten aus Reisepässen und Personalausweisen (insbesondere dem Chip) auszulesen sowie zu verarbeiten, um mit den Daten die Fluggastabfertigung künftig neben dem üblichen Verfahren zusätzlich auch digital durchführen zu können.

Ziel ist es, den Check-in Prozess an Flughäfen sicher und deutlich effizienter digital zu gestalten. Zugleich soll die Echtheitsprüfung die Nutzung gefälschter Pass- und Ausweisdokumente erschweren. Die Teilnahme bleibt für Passagiere freiwillig; die klassische Abfertigung bleibt weiterhin gleichwertig bestehen. Nach ex ante-Schätzung wird insgesamt ein jährliches Entlastungsvolumen von etwa 63 Millionen Euro für die Wirtschaft erwartet sowie Einsparungen bei den Bürgerinnen und Bürgern von etwa 1,1 Mio. Stunden Wartezeit pro Jahr.

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Innovation braucht Freiraum - mehr probieren, weniger blockieren

Mit der 2./3. Lesung zum Gesetz zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Erprobung von Innovationen in Reallaboren und zur Förderung des regulatorischen Lernens (jetzt: Bundeserprobungsgesetz) schaffen wir nach einem langen Abstimmungsprozess endlich mehr Freiräume für Innovationen und ermöglichen es, neue Technologien und Verwaltungsverfahren unter realen Bedingungen zu testen. Ziel ist es, bürokratische Hürden abzubauen und regulatorisches Lernen systematisch zu fördern, damit gute Ideen schneller in die Praxis gelangen. Neben einer allgemeinen Standardexperimentierklausel eröffnen die im Gesetz vorgesehenen Experimentierklauseln von sieben Ressorts den Behörden von Bund und Ländern und mittelbar Unternehmen zusätzliche Möglichkeiten, zukunftsweisende Lösungen zu erproben - damit der Staat mit dem technologischen Wandel Schritt hält.

Rechtsverfahren vereinfachen, Infrastrukturvorhaben beschleunigen

Mit dem Abschluss des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes (2./3. Lesung) überarbeiten wir das Verbandsklagerecht und sorgen dafür, dass in Gerichtsverfahren schneller Klarheit herrscht und Verfahren maximal beschleunigt werden. So halten wir am bisherigen „Listenprinzip“ für die Klagegegenstände fest und schaffen damit Rechtssicherheit. Die aufschiebende Wirkung von Rechtsbehelfen gegen Infrastrukturvorhaben sowie gegen Maßnahmen, die dem Klimaschutz, der Klimaanpassung und der Ernährungssicherheit, mit Ausnahme der Tierhaltung, dienen, fällt weg, auch bei Individualklagen. Wenn das Gericht Zweifel daran hat, dass eine Vereinigung die Voraussetzung für die Anerkennung erfüllt und damit klageberechtigt ist, muss die Anerkennungsbehörde prüfen. 

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Reparieren statt Neukauf

Mit der 2./3. Lesung zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2024/1799 zur Förderung der Reparatur von Waren stärken wir die Rechte der Verbraucher und erleichtern die Reparatur defekter Produkte. Künftig sollen Reparaturen attraktiver und transparenter werden, damit Waren länger genutzt werden können. Das schont Ressourcen, vermeidet unnötigen Abfall und unterstützt zugleich Reparaturbetriebe vor Ort. So verbinden wir Verbraucherschutz, Nachhaltigkeit und wirtschaftliche Vernunft.

Digitale Spuren sichern und Täter endlich verfolgen

Nach jahrelangem Ringen um einen praktikablen Kompromiss zwischen den Belangen der Strafverfolgung und des Datenschutzes wird das Gesetz zur Einführung einer IP-Adressspeicherung und Weiterentwicklung der Befugnisse zur Datenerhebung im Strafverfahren in erster Lesung beraten. Mit der Einführung einer IP-Adressenspeicherung schaffen wir eine wichtige Grundlage für die Aufklärung schwerer Straftaten im digitalen Raum. 

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Wir verbessern die Rahmenbedingungen für das Bauen

Mit der 1. Lesung des Gesetzes zur Modernisierung des Städtebau- und Raumordnungsrechts reformieren wir insbesondere das Baugesetzbuch. In Deutschland wird nach wie vor zu wenig, zu langsam und zu teuer gebaut. Die BauGB-Novelle soll hier Abhilfe schaffen. So soll u.a. zukünftig unter bestimmten Bedingungen ein überragendes öffentliches Interesse für Wohnbebauung angeordnet werden können. Gegen Schrottimmobilien gehen wir zukünftig härter vor. Zudem soll die Umweltprüfung vereinfacht und das Bauleitplanverfahren gestrafft werden. Darüber hinaus sollen Mehrfachbeteiligungen der Öffentlichkeit reduziert und Spielräume von Gemeinden bei der Ausweisung von Baugebieten erhöht werden.

Wir stärken die Cybersicherheit

Wir erhöhen das Schutzniveau für Staat, Wirtschaft und Gesellschaft gegenüber wachsenden Bedrohungen im Cyberraum mit der 1. Lesung zum Gesetz zur Stärkung der Cybersicherheit. Ziel ist es, das Bundeskriminalamt und die Bundespolizei mit zeitgemäßen Befugnissen auszustatten, um die Detektion und Abwehr von Cyberangriffen frühzeitig zu ermöglichen. Gleichzeitig werden die Anforderungen an die IT-Sicherheit kritischer Systeme im Zuständigkeitsbereich des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik weiterentwickelt und an die aktuelle Bedrohungslage angepasst. So schaffen wir mehr Resilienz gegenüber Cyberangriffen und stärken unsere digitale Handlungsfähigkeit.

Wir stärken Länder und Kommunen finanziell

Das Gesetz zur Entlastung der Länder und ihrer Kommunen, das wir in dieser Woche erstmalig im Plenum beraten haben, sieht vor, dass der Bund die Länder und Kommunen in dieser Wahlperiode neben einer Vielzahl anderer Unterstützungsmaßnahmen nochmals mit insgesamt vier Milliarden Euro zusätzlich unterstützt. Insbesondere erhalten finanzschwache Flächenländer insgesamt 250 Mio. Euro jährlich zur Entlastung der Kommunen, die übermäßige Kassenkredite angehäuft haben.

Menschenhandel wirksam bekämpfen

Mit der 1. Lesung zum Gesetz zur Stärkung der strafrechtlichen Verfolgung des Menschenhandels und der sexuellen Ausbeutung zur Umsetzung einer EU-Richtlinie verbessern wir den Schutz der Betroffenen. Der Straftatbestand des § 232 StGB wird um die Ausbeutung von Leihmutterschaft, illegale Adoption und Zwangsheirat erweitert.

Erstmals wird im deutschen Recht eine allgemeine Nachfragestrafbarkeit eingeführt. Wer die Dienste einer Person in Anspruch nimmt, von der die Person weiß oder wissen müsste, dass sie Opfer von Menschenhandel ist, macht sich künftig strafbar.

3. Die Woche im Kabinett

Bundeskabinett beschließt Energieeffizienzgesetz zur Entlastung der Wirtschaft

Das Bundeskabinett hat diese Woche u.a. das Gesetz zur Beschleunigung der Umsetzung der Energieeffizienzrichtlinie beschlossen. Mit dem Energieeffizienzgesetz wird die Energieeffizienzrichtlinie (EED) vollständig umgesetzt und Vorschriften, die über die EED hinausgehen, zurückgeführt. Damit trägt das Gesetz zur Entlastung der Wirtschaft bei und setzt weiterhin einen wirksamen Beitrag zum Erreichen der Klimaschutzziele durch mehr Energieeffizienz.

Weitere Informationen zu den Kabinettsitzungen finden Sie hier.

4. Daten und Fakten

26. Juni 1945: Charta der Vereinten Nationen unterzeichnet

Am 26. Juni 1945 unterzeichnen die Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen UN-Charta zur Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit. Diese tritt am 24. Oktober 1945 in Kraft.

Die 111 Artikel bilden die Grundlage der Friedensordnung nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Staaten verpflichten sich, Konflikte friedlich zu lösen und in den Politikfeldern Menschenrechte, Entwicklung, Wirtschaft und Kultur zusammenzuarbeiten.

Auch wird in der Charta der Bedarf eines Internationalen Gerichtshofs (IGH) und dessen Aufgaben festgehalten. Vor dem IGH sollen zwischen­staatliche Streifälle verhandelt werden. Die offizielle Gründung des IGH erfolgt 1946. Die Richter und Richterinnen, die für neun Jahre gewählt werden, stammen aus 15 Ländern, die sich in ihren Gesetzen, ihrer Religion und Kultur unterscheiden.

26. Juni 1963: Kennedy: "Ich bin ein Berliner"

"Ich bin ein Berliner": Am 26. Juni 1963 schreibt US-Präsident John F. Kennedy mit diesen Worten Geschichte. Er gibt damit vielen Berlinern neue Hoffnung. Sie fühlen sich angesichts des Mauerbaus 1961 von den USA im Stich gelassen. Kennedy beruhigt in dieser heißen Phase des Kalten Krieges. Für die DDR ist sein Auftritt eine Provokation.

23. Juni 2016: Brexit-Referendum

Am 23. Juni 2016 findet das Referendum über den Brexit statt: 52 Prozent der Wähler und Wählerinnen sprechen sich für den EU-Austritt Großbritanniens aus. In der Folge tritt Premierminister David Cameron zurück. Er hatte das Referendum eingeleitet, sich aber für den Verbleib in der EU eingesetzt. Theresa May wird im Juli 2016 Amtsnachfolgerin. Im März 2017 reicht Großbritannien den Austrittsantrag bei der EU ein. Damit beginnt die zweijährige Verhandlungsfrist über die Bedingungen des Brexit. Im November 2018 stellt die britische Regierung einen Entwurf für den Austrittsvertrag vor, den die EU kurz danach verabschiedet. Das Londoner Unterhaus lehnt die Vereinbarungen in den kommenden Monaten jedoch drei Mal ab. Nach einer Beantragung auf Fristverlängerung für die Verhandlungen schließen die EU-Kommission und die britische Regierung im Oktober 2019 eine neue Brexit-Vereinbarung. Am 30. Januar 2020 tritt Großbritannien offiziell aus der EU aus, verbleibt aber bis Ende des Jahres in einer Übergangsphase im Binnenmarkt. Erst im Dezember des gleichen Jahres gelingt es Brüssel und London, sich auf ein Handelsabkommen für die Zeit nach dem Brexit zu einigen.

5. In eigener Sache

Deutsch-französische Zusammenarbeit: Parlamentarische Versammlung tagt in Paris

Eine besondere Ehre und ein besonderer Termin für mich am vergangenen Montag in Paris. Es tagte die Deutsch- Französische Parlamentarische Versammlung. Ein weltweit einzigartiges Projekt, in dem 50 Abgeordnete des französischen Parlaments und 50 Abgeordnete des Bundestages zusammen tagen, debattieren und beschließen. Ich durfte zum ersten Mal mit dabei sein. In Nachfolge des langjährigen Co-Vorsitzenden des Vorstands der DFPV Andreas Jung haben wir Dr. Yannick Bury aus Südbaden gewählt. Herzlichen Glückwunsch.

Danach folgte eine Anhörung der Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend Karin Prien sowie der französischen Ministerin für Sport, Jugend und Gemeinwesen Marina Ferrari.

Besuch engagierter Entwicklungshelferinnen im Bundestag

Natalie Götz und Priscilla Füllemann haben mich am Dienstag im Bundestag besucht. 

Die beiden jungen Damen aus Zainingen sind mit anderen Fachkräften aus dem Entwicklungsdienst und Zivilen Friedensdienst aktuell in Berlin. Sie waren 3 Jahre in einem Hilfseinsatz im Südsudan und bereiten sich auf ihren nächsten Einsatz in einer Klinik bzw. Schule in Uganda vor. 

Bei unserem Rundgang durch den Bundestag haben wir auch Staatsminister Gunther Krichbaum aus dem Auswärtigen Amt getroffen. 

Respekt vor Eurem Einsatz und Engagement.

Landrat Dr. Fiedler zu Besuch in Berlin

Lieber Besuch aus der Heimat am Mittwoch im Bundestag. 

Am späten Vormittag kam unser Reutlinger Landrat Dr. Ulrich Fiedler mit seiner Tochter vorbei. 

Die beiden sind zu einem Kurzurlaub in Berlin und da passte ein Besuch im Parlament und bei mir kurzfristig noch ins Programm. 

Schön, dass Ihr vorbeigeschaut habt.

Sommerfest des Mittelstands

Großer Andrang gestern Abend beim traditionellen Sommerfest des Parlamentskreis Mittelstand (PKM). 

Es hat mich sehr gefreut, dass mich die Reutlinger Fraktions- und Stadtverbandsvorsitzende Gabriele Gaiser und ihr Mann Gerd begleitet haben. 

Außerdem konnte ich dort Vertreter aus dem Wahlkreis treffen, darunter IHK-Ehrenpräsident Christian O. Erbe, IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Wolfgang Epp, IHK-Vizepräsidentin Lucia Schmid sowie viele weitere.

Der Termin ging heute noch weiter, mit einem sehr gut besuchten Mittelstandskongress in unserem, bis auf den letzten Platz gefüllten, Fraktionssitzungssaal im Reichstag.

Besuch aus Nürtingen im Deutschen Bundestag

Diese Woche ist eine Gruppe aus Nürtingen mit meinem Kollegen Prof. Matthias Hiller MdB auf politischer Informationsfahrt in Berlin. Gestern Vormittag waren Sie bei uns im Deutschen Bundestag zu Gast. Da bei der Gruppe auch Gäste aus dem Landkreis Reutlingen mit dabei waren, habe ich mich sehr gefreut, sie bei uns im Parlament begrüßen zu dürfen und mich mit ihnen auszutauschen. Danke für Ihren Besuch!

6. Termine im Wahlkreis

26. Juni 2026, 20.15 Uhr, Stuttgart
Diskussionsteilnehmer in der SWR-Sondersendung "SWR extra" zu Stuttgart 21

27. Juni 2026, 10.00 Uhr, Reutlingen
Eröffnung des Haus der Insekten am Umweltbildungszentrum Listhof

27. Juni 2026, 14.00 Uhr, Reutlingen
Linnen Hos'-Schießen der Schützengilde Reutlingen 1920 e. V.

27. Juni 2026, 19.30 Uhr, Dettingen an der Erms
Konzert des CVJM-Chors in der Dettinger Stiftskirche

28. Juni 2026, 10.00 Uhr, Sonnenbühl-Undingen
Jubiläum 100 Jahre TSV Undingen

28. Juni 2026, 18.00 Uhr, Zwiefalten
Benefizkonzert des Landespolizeiorchesters Baden-Württemberg im Zwiefalter Münster

29. Juni 2026, 10.00 Uhr, digital
Teilnahme an der Diskussion im Deutschlandfunk zum Thema „Pünktlich, sauber und schnell: Wie kann die Deutsche Bahn zuverlässig in Fahrt kommen?“ 

29. Juni 2026, 13.00 Uhr, Frankfurt am Main
Aufsichtsratssitzung DB InfraGO AG

29. Juni 2026, 19.00 Uhr, Gomadingen
Verabschiedung von Bürgermeister Klemens Betz

30. Juni 2026, Berlin
Verschiedene Termine in Berlin

1. Juli 2026, 9.00 Uhr, Reutlingen
Bürgersprechstunde 
Termine nach vorheriger Anmeldung unter 07121 / 385 445 oder michael.donth@bundestag.de.

1. Juli 2026, 11.00 Uhr, Reutlingen
Kennenlerntermin und Austausch mit der neuen Geschäftsführung von Arverio Deutschland GmbH

1. Juli 2026, 13.00 Uhr, Metzingen
Vor-Ort-Termin bei der Stadt Metzingen zum Projekt Agentic AI Hub

1. Juli 2026, 16.30 Uhr, Esslingen
Kennenlern-Termin und Austausch mit dem neuen Regionalleiter der Caritas Fils-Neckar-Alb, Franz-Xaver Baur

1. Juli 2026, 19.00 Uhr, Stuttgart
Parlamentarischer Abend von HANDWERK BW

2. Juli 2026, 10.00 Uhr, digital
Online-Veranstaltung zum Thema "HAMBURG - Süddeutschlands wichtigster Hafen"

2. Juli 2026, 14.45 Uhr, Römerstein-Böhringen
Blutspende

2. Juli 2026, 18.00 Uhr, Stuttgart
DEKRA Dialog mit Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder MdB

3. Juli 2026, 10.00 Uhr, Dettingen an der Erms
Antrittsbesuch bei Bürgermeister Felix Schiffner

3. Juli 2026, 12.30 Uhr, Pfullingen
Austausch mit Mert Akkeceli von der Volkshochschule Pfullingen zum Thema Herrenberg-Urteil und Scheinselbstständigkeit an den Volkshochschulen

3. Juli 2026, 15.00 Uhr, Reutlingen
Aktion S E I T E N W E C H S E L im Kreis Reutlingen / Dank ans Ehrenamt - bunter Nachmittag im Werkhaus der Lebenshilfe

4. Juli 2026, 10.40 Uhr, Dettingen an der Erms
Hauptversammlung der Erms-Neckar-Bahn AG

4. Juli 2026, 16.00 Uhr, Römerstein-Zainingen
Hülehock

5. Juli 2026, 14.30 Uhr, Hayingen
Premiere von "Herz aus Stoi" im Naturtheater Hayingen

6. Juli 2026 - 10. Juli 2026, Berlin
Sitzungswoche im Deutschen Bundestag in Berlin

 

Weitere Termine finden Sie auf meiner Homepage unter www.michael-donth.de.

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Michael Donth MdB, Platz der Republik 1, 11011 Berlin

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