10. Juli 2026 | Nr. 29

Inhalt

1. Die politische Lage in Deutschland

2. Die Woche im Parlament

3. Die Woche im Kabinett

4. Daten und Fakten

5. In eigener Sache

6. Terminauswahl im Wahlkreis

Liebe Leserin, lieber Leser,

vergangene Woche hat die Regierungskoalition ein weiteres dickes Reformpaket auf den Tisch gelegt. Darin hat sich die Koalition auf 34 Maßnahmen in einem fairen Gesamtpaket verständigt. 

Wir entlasten damit Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen von Bürokratie, erhöhen die Wettbewerbsfähigkeit und handeln sozial ausgewogen. Es geht um die Veränderung des Steuerrechts, um die Bürgerinnen und Bürger ab 2027 um 10 Mrd. Euro pro Jahr zu entlasten und auch u. a. die Steuerbegünstigung für Sonn- und Feiertagszuschläge wird erhöht. 

Aus meiner Sicht ein weiterer großer Entbürokratisierungsschritt ist, dass gesetzlich vorgesehene Berichtspflichten gegenüber staatlichen Stellen pauschal aufgehoben werden. Aufrechterhalten bleiben nur Pflichten, deren besondere Erforderlichkeit im Rahmen der Gesetzgebung zum Berichtsentlastungsgesetz seitens des jeweiligen Ministeriums explizit begründet wird (Beweislastumkehr) oder die mit entsprechender Begründung in Rechtsverordnungen des jeweils zuständigen Bundesministeriums als weiter geltend bestimmt werden. Die weiteren Details der verabredeten Punkte finden Sie hier.

Insgesamt, wie ich finde, große und wichtige Veränderungen, die dazu beitragen werden, unser Land zu modernisieren. Und die haben wir zusammen mit den Kolleginnen und Kollegen der SPD vereinbart. Das zeigt, dass die Kräfte der Mitte zusammenarbeiten können. So weit so gut. Aber sind wir ehrlich: wie viele von diesen 34 Vorschlägen wurden die letzten Tage diskutiert, wie viele haben Sie und die Öffentlichkeit in der Breite mitbekommen? 

Die ganze Diskussion wurde jedoch von einem einzigen Thema heftigst dominiert, nämlich dass wieder eine verpflichtende Vorlage der Arbeitsunfähigkeits-Bescheinigung ab dem ersten Tag der Erkrankung eingeführt und die telefonische Krankmeldung abgeschafft wird. Die Arztpraxen werden überquellen und können das niemals leisten, Kranke mit hohem Fieber oder akutem Durchfall müssen sich in die Praxen schleppen und stecken alle anderen an, und vieles mehr, hat man mir geschrieben und wurde diskutiert. Wahrscheinlich haben Sie Ähnliches gehört oder vielleicht auch selbst gedacht. 

Mit dieser Regelung wollen wir auf die Klagen der Betriebe reagieren, dass von manchen Mitarbeitern vor allem Montags oder Freitags kurzfristige Krankmeldungen genutzt wurden. Das hat übrigens auch die treuen Kolleginnen und Kollegen geärgert, die zur Arbeit kamen, auch wenn es vielleicht manchmal schwierig war. Mit dieser Regelung kehren wir übrigens zu der Handhabung zurück, wie sie viele Jahre lang in Deutschland und bis zu Corona üblich war. 

Wenn ich diese Klagen höre, frage ich mich, wie das früher funktioniert hat. Auch in Zukunft gilt, nicht jeder Arbeitgeber muss die Vorlage der Krankmeldung am ersten Tag verlangen. Und wie früher auch, kann die Krankmeldung vom Hausarzt natürlich für ein, zwei oder drei Tage rückwirkend ausgestellt werden. Weiterhin, ist auch eine Videosprechstunde möglich. Schade, dass durch diese Aufregung der Rest des Paketes unterging. 

Diesen und die weiteren Punkte werden wir dann nach der Sommerpause des Parlaments weiter beraten (bislang gibt es von den 34 Punkten nur Überschriften und Schlagworte), diskutieren und zum Gesetzesabschluss bringen.

Diese Woche haben wir zudem mehrere Reformgesetze abschließend  beraten. Das Beitragsstabilisierungsgesetz für die gesetzliche Krankenversicherung, ein erster Schritt, um unser Gesundheitswesen bezahlbar zu halten, gehört dazu. Ebenso das antragslose Kindergeld oder das Gebäudemodernisierungsgesetz, die Neuregelung zum Habeckschen Heizungsgesetz. Darüber und zu den weitern Gesetzen finden Sie nachstehend noch ausführlichere Artikel.

Die nächste Sitzung des Parlaments wird dann in der ersten Septemberwoche sein. Das bedeutet aber keine acht Wochen Sommerurlaub für mich und meine Kollegen. Die nächsten Tage und Wochen stehen noch etliche Termine im Wahlkreis und darüberhinaus an. Anfang August kommt dann wieder meine Sommertour unter dem Motto "Arbeiten, wenn andere Urlaub machen". Da freue ich mich heute schon darauf und werde sie noch separat darüber informieren.

Ich wünsche Ihnen eine gute und hoffentlich auch erholsame Sommerzeit.

Es grüßt Sie herzlich

Ihr

Michael Donth MdB 

Michael Donth
Mitglied des Deutschen Bundestages

Büro Berlin | Platz der Republik 1, 11011 Berlin | Tel.: 030 / 227 778 17

Büro Reutlingen | Seestraße 6-8, 72764 Reutlingen | Tel.: 07121 / 385 445

michael.donth@bundestag.de | www.michael-donth.de

1. Die politische Lage in Deutschland

Aufbruch aus der Mitte: Reformen für ein starkes Deutschland

Viele Menschen spüren: Unser Land steht vor großen Veränderungen, weil die Welt sich verändert. Als Koalition sind wir angetreten, um Deutschland voranzubringen. Das heißt, Probleme zu lösen, statt sie nur zu beschreiben. Dieser Gedanke verbindet die Reformen, die wir in den vergangenen Wochen und Monaten beschlossen haben. Dies wird der Bundeskanzler in seiner Regierungserklärung in dieser Woche deutlich machen.

Wir machen Deutschland sicherer und robuster gegenüber Krisen, indem wir unsere Bundeswehr stärken oder neue Handelsabkommen abschließen.

Wir entrümpeln das Land von Bürokratie und machen den Alltag einfacher, digitaler und bezahlbarer. Dafür hat die Bundesregierung eine Vielzahl an Maßnahmen beschlossen, diesen Weg setzen wir mit den Beschlüssen des Koalitionsausschusses weiter um, bspw. mit der breit angelegten Abschaffung von Berichtspflichten oder von Beauftragten.

Wir bringen die Infrastruktur in Ordnung. Dafür haben wir unter anderem das Infrastruktur-Zukunftsgesetz verabschiedet.

Wir tun etwas für das Gerechtigkeitsempfinden der Menschen: Wer arbeiten kann, solltearbeiten. Ab dem 1. Juli gilt die neue Grundsicherung.

Es ist dieses Mitte-Prinzip, das uns von den Radikalen unterscheidet. Während die politischen Ränder auf Empörung und Polarisierung setzen, übernehmen wir Verantwortung.

weiterlesen

2. Die Woche im Parlament

Stabile Beiträge zur GKV - erster großer Schritt zur umfassenden Reform der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV)

Die vom Bundesministerium für Gesundheit eingesetzte „Finanz-Kommission Gesundheit“ hat am 30. März 2026 umfassende Empfehlungen ausgesprochen, um die Krankenkassen- Beitragssätze ab dem Jahr 2027 dauerhaft zu stabilisieren. Unter Berücksichtigung dieser Empfehlungen umfasst das Gesetz ein breit angelegtes Maßnahmenpaket zur Stabilisierung der GKV-Finanzen und damit auch der Beiträge. Das Ziel, die Beitragssätze stabil zu halten, wird erreicht.

Der Fokus der Maßnahmen liegt auf einer Rückkehr zur einnahmeorientierten Ausgabenpolitik und somit einer Reduktion der Ausgabendynamik sowie einer Stabilisierung der Einnahmen. Zukünftig ist ein effizienter und zielgerichteter Einsatz der Beitragsmittel in allen Bereichen des Gesundheitswesens zwingend erforderlich. So werden in allen Leistungsbereichen im Grundsatz Vergütungsanstiege auf die tatsächliche Kostenentwicklung oder die Entwicklung der beitragspflichtigen Einnahmen der GKV begrenzt. Kostenintensive Sondervergütungen oder nicht evidenzbasierte Leistungen, die nicht nachweislich zu einer besseren Versorgung der Versicherten führen, werden dagegen abgeschafft.

weiterlesen

Neues Gebäudemodernisierungsgesetz

Wir haben mit dem neuen Gebäudemodernisierungsgesetz das alte Heizungsgesetz der Ampel-Regierung abgeschafft.

Das neue Gesetz schafft technologieoffenere, flexiblere, praxistauglichere und einfachere Regelungen.

Die bürokratischen und kleinteiligen Vorschriften des § 71, der §§ 71b-71p sowie der § 72 des Gebäudeenergiegesetzes werden gestrichen. Die Vorgabe eines pauschalen Anteils von mindestens 65 Prozent erneuerbarer Energien bei der Wärmeversorgung für alle Neu- und Bestandsbauten entfällt. Künftig hat der Eigentümer im Falle eines Heizungstausches wieder mehr Entscheidungsfreiheit. Neben der Wärmepumpe, einem Fernwärmeanschluss, hybriden Heizungsmodellen und einer Biomasseheizung können weiterhin auch Gas- und Ölheizungen eingebaut werden. Im Sinne der Klimaschutzziele sorgen wir dafür, dass diese Gas- und Ölheizungen ab 2029 einen zunehmenden Anteil kohlendioxid-neutraler Brennstoffe nutzen (Bio-Treppe). Es wird ferner dafür Sorge getragen, dass die Mieter vor überhöhten Nebenkosten infolge des Einbaus einer unwirtschaftlichen Heizung geschützt sind. Mit dem Gesetzentwurf werden zudem die Vorgaben der EU-Gebäuderichtlinie 1:1 in nationales Recht umgesetzt.

Für mehr Sicherheit im Alltag: Erste Reform des Bundespolizeigesetzes seit 1994

Mit der 2./3. Lesung zum Bundespolizeigesetz wird die rechtliche Grundlage der Bundespolizei erstmals seit mehr als 30 Jahren an die aktuellen Sicherheitsanforderungen angepasst.

Diese Modernisierung ist in der Vergangenheit mehrfach angegangen worden – wir haben sie vollendet. Die Bundespolizei erhält zeitgemäße Befugnisse für den Schutz an Bahnhöfen, Flughäfen und Außengrenzen. 

weiterlesen

Wir stärken die Versorgungssicherheit

Wir haben das Gesetz zur Sicherung der Versorgungssicherheit Strom und zur Bereitstellung neuer Kapazitäten zum Abschluss gebracht. Damit stellen wir sicher, dass ab Anfang der 2030er Jahre keine Versorgungslücke entsteht, wenn Wind und Sonne nicht ausreichend Strom liefern. 

Mit dem Gesetz setzen wir den Rahmen für die Ausschreibung von sicher verfügbaren Kapazitäten, insbesondere Gaskraftwerken, aber auch Speichern.

Die erste Ausschreibungsrunde soll noch in diesem Sommer starten. Ab 2032 wird ein vollständiger Kapazitätsmarkt eingeführt.

Wir entlasten Familien von Bürokratie

Wir haben diese Woche das antragslose Kindergeld beschlossen. Zukünftig müssen Eltern in den meisten Fällen keinen Antrag auf Kindergeld mehr einreichen. Das antragslose Kindergeld geht im März 2027 an den Start und ist zunächst auf Geburten ab dem zweiten Kind beschränkt. Voraussichtlich ab Herbst 2027 wird das antragslose Kindergeld auch auf erstgeborene Kinder ausgeweitet. Dadurch schaffen wir gerade in der sensiblen Phase rund um die Geburt eines Kindes eine spürbare Entlastung für junge Familien und stärken zugleich das Vertrauen in eine moderne, digitale Verwaltung. Um Missbrauch zu verhindern, wird das Kindergeld zunächst nur antragslos ausgezahlt, wenn ein inländischer Wohnsitz des Kindes und eine inländische Erwerbstätigkeit mindestens eines Elternteils vorliegt.

Wir unterstützen Länder und Kommunen

Wir haben das Gesetz zur Entlastung der Länder und ihrer Kommunen beschlossen und senden damit ein weiteres starkes Signal der Unterstützung an Länder und Kommunen. Das Gesetz sieht vor, dass der Bund die Länder und Kommunen in dieser Wahlperiode neben einer Vielzahl anderer Unterstützungsmaßnahmen nochmals mit insgesamt vier Milliarden Euro zusätzlich finanziell hilft. Insbesondere erhalten finanzschwache Flächenländer insgesamt 250 Mio. Euro jährlich zur Entschuldung der Kommunen, die übermäßige Kassenkredite angehäuft haben.

Mehr Schutz für Unfallopfer – klare Regeln für E-Scooter

Mit der Verabschiedung des Gesetzes zur Haftung bei Unfällen mit Elektrokleinstfahrzeugen im Straßenverkehr gleichen wir die Haftungsregeln für Elektrokleinstfahrzeuge an den bewährten Rechtsrahmen für andere Kraftfahrzeuge an. Durch die Einführung einer Halterhaftung können Unfallopfer ihre Schadenersatzansprüche künftig deutlich einfacher durchsetzen. Damit schließen wir bestehende Schutzlücken und die Verantwortung wird dort verankert, wo sie hingehört. Für Elektrokleinstfahrzeuge gelten künftig die verschuldensunabhängige Halterhaftung nach dem Straßenverkehrsgesetz und die Haftung des Fahrzeugführers aus vermutetem Verschulden folgt daraus ebenfalls. Das sorgt für Gerechtigkeit im Straßenverkehr und stärkt den Schutz derjenigen, die unverschuldet zu Schaden kommen.

Konsequent gegen extremistische Strukturen

In der ersten Lesung haben wir das 3. Änderungsgesetz des Vereinsgesetzes beraten, mit dem Ziel, die Vollständigkeit und Aktualität des beim Bundesverwaltungsamt geführten Ausländervereinsregisters (AVR) zu verbessern. Hierfür sind zusätzliche Angaben von personenbezogenen Daten erforderlich, die einer gesonderten Rechtsgrundlage bedürfen. Das AVR gibt einen Überblick über die in Deutschland tätigen Ausländervereine und ausländischen Vereine, die im Bundesgebiet organisatorische Einrichtungen gründen oder unterhalten. Es trägt regelmäßig dazu bei, vorhandene Erkenntnisse der Sicherheitsbehörden zu ergänzen. Insofern ist das Register ein wichtiges Instrument zur Bekämpfung verfassungswidriger, extremistischer und terroristischer Bestrebungen.

Ein weiterer Schritt zur Stärkung der inneren Sicherheit durch moderne Befugnisse

Die Stärkung der digitalen Ermittlungsbefugnisse teilt sich in drei eigenständige Gesetzesentwürfe, die wir in dieser Woche erstmals beraten haben: dem Gesetz zur Stärkung digitaler Ermittlungsbefugnisse in der Polizeiarbeit, dem Gesetz zur Stärkung digitaler Ermittlungsbefugnisse zur Abwehr von Gefahren des internationalen Terrorismus und dem zur Änderung der Strafprozessordnung – Digitale Ermittlungsmaßnahmen. Die Gesetzesentwürfe umfassen die Befugnisse zur automatisierten Datenanalyse, für den biometrischen Internetabgleich sowie das Testen und Trainieren von IT-Produkten. Dafür enthalten die Gesetzesentwürfe Änderungen im Bundeskriminalamtgesetz, im Bundespolizeigesetz, im Asylgesetz sowie in der Strafprozessordnung. Ziel der Entwürfe ist es, die Effektivität der Ermittlungsverfahren im Bereich der Gefahrenabwehr und Strafverfolgung deutlich zu steigern.

Verbesserung der Notfallversorgung

Der Gesetzentwurf setzt eine bereits seit vielen Jahren eingeforderte und auch im Koalitionsvertrag vorgesehene Verbesserung der Akut- und Notfallversorgung in Deutschland um: Durch eine bessere Vernetzung aller Leistungserbringer, durch die Digitalisierung der Prozesse und insbesondere durch digitale Ersteinschätzungsverfahren an allen zentralen Anlaufstellen der Notfallversorgung sollen eine gezieltere Patientensteuerung und damit eine bedarfsgerechtere Nutzung von Notfalleinrichtungen erreicht werden.

Dadurch sollen auch kostenintensive Fehlinanspruchnahmen der Notaufnahmen der Krankenhäuser und des Rettungsdienstes vermieden werden. Diese Maßnahmen werden zu einer Entlastung des Gesundheitssystems beitragen.

3. Die Woche im Kabinett

Kabinett beschließt Bundeshaushalt 2027

In dieser Woche hat das Kabinett u. a. den Bundeshaushalt 2027 beschlossen. Dieser wird nach der sitzungsfreien Zeit im Deutschen Bundestag beraten (Haushaltwoche I ab 7. September 2026).

Weitere Informationen zu den Kabinettsitzungen finden Sie hier.

4. Daten und Fakten

12. Juli 1971: Als aus der "DDR" die DDR wurde

Am 12. Juli 1971 verliert die DDR in Westdeutschland ihre amtlichen Gänsefüßchen: Aus der "DDR" wird die DDR. Mit der Schreibweise bringt die Bundesregierung jahrzehntelang ihren Alleinvertretungsanspruch und ihre Nichtanerkennung gegenüber dem östlichen Teil Deutschlands zum Ausruck. Das änderte sich unter Willy Brandt wenige Jahre zuvor. 1969 sprach man nun sogar von "zwei Staaten in Deutschland". Internationale Anerkennung bekommt die DDR schließlich mit dem Beitritt zu den Vereinten Nationen 1973. Eine volle völkerrechtliche Anerkennung durch die Bundesrepublik bleibt der DDR aber bis zum Schluss versagt.

6. Juli 1990: Kennedy: Verhandlungen zum Einigungsvertrag zwischen Bundesrepublik und DDR

Am 6. Juli 1990 beginnen die beiden deutschen Staaten mit der ersten Verhandlungsrunde zum Einigungsvertrag, damit die DDR der Bundesrepublik beitreten kann. Die Gespräche verlaufen im Schnelldurchlauf: In nur acht Wochen sind sie abgeschlossen. Zu den Kernpunkten des Vertragswerkes gehören die Vereinigung von Ost- und West-Berlin zu einem Bundesland, die Frage nach der Hauptstadt Deutschlands, die Übernahme des DDR-Vermögens und die Übernahme der DDR-Schulden durch die Bundesrepublik. Am 31. August 1990 unterzeichnen Wolfgang Schäuble (Bundesinnenminister) und Günther Krause (Parlamentarischer Staatssekretär) den 900 Seiten umfassenden Einigungsvertrag.

8. Juli 1990: Bundesrepublik wird Fußballweltmeister

Am 8. Juli 1990 wird Deutschland nach dem "Wunder von Bern" 1954 und dem zweiten Sieg 1974 zum dritten Mal Fußballweltmeister. Die deutsche Nationalmannschaft holt mit Franz Beckenbauer als Trainer den WM-Titel in Rom. Das Finalspiel gegen Argentinien gewinnen die Deutschen mit 1:0. Das entscheidende Tor schießt Stürmer Andreas Brehme in der 85. Minute.

Der Sieg der bundesdeutschen Nationalmannschaft bewegt Fußballfans in DDR und BRD gleichermaßen. Zwei Tage vor dem WM-Finale beginnen die Verhandlungen zum Einigungsvertrag. Am 3. Oktober 1990 folgt neben der sportlichen auch die politische Vereinigung.

Leider ist der sportliche Erfolg unserer Nationalmannschaft bei der aktuellen Fußballweltmeisterschaft nicht wiederholt worden.

5. In eigener Sache

Meine 14. Rede im Deutschen Bundestag in dieser Legislaturperiode zu mehreren verkehrspolitischen Anträgen der Grünen

Am Donnerstagvormittag hatten wir mehrere verkehrspolitische Anträge der Grünen auf der Tagesordnung. 

Ich habe in meiner 14. Parlamentsrede in dieser Wahlperiode zum Grünen-Antrag zur Bahnpolitik gesprochen und bin vor allem auf den Antrag von Wettbewerbern von DB Fernverkehr, in Deutschland zu fahren, eingegangen.

Meine Rede finden Sie hier.

Stallwächterparty in der Landesvertretung von Baden-Württemberg in Berlin

Am Donnerstagabend fand die traditionelle Stallwächterparty der Landesvertretung von Baden-Württemberg in Berlin statt.

Auch einige Gäste aus dem Wahlkreis waren wieder mit dabei.

Die Stallwächterparty hat sich in dieser Zeit zu einem festen Bestandteil des Berliner Veranstaltungskalenders entwickelt. Sie steht für gelebte Tradition, innovative Ideen und die starke Vernetzung von Menschen, die sich für unser Land einsetzen. Gleichzeitig gilt dieses Fest als DAS politische Sommerfest in der Hauptstadt.

Sommerfest des VKU in Berlin

Beim Verband kommunaler Unternehmen (VKU) sind auch unsere Stadtwerke aus dem Ländle Mitglied. 

Auf dem Sommerfest am Mittwochabend im Garten des Hamburger Bahnhofs  gab es gute Gespräche, unter anderem mit dem Präsidiumsmitglied und der Oberbürgermeisterin der Stadt Metzingen, Carmen Haberstroh.

Praktikum von Frank Przirembel aus Hayingen in meinem Berliner Abgeordnetenbüro.

In dieser Woche begleitete meine Mitarbeiter und mich Frank Przirembel aus Hayingen im Berliner Parlamentsalltag.

Hier seinen Bericht:

"Nachdem ich von der Schwäbischen Alb in unsere Bundeshauptstadt Berlin gereist war, absolvierte ich ein hochinteressantes Praktikum im Abgeordnetenbüro von Michael Donth MdB. Meine Erwartungen wurden maßlos übertroffen. Wo immer es ging, nahm Michael mich mit. Soweit es möglich war, band er mich aktiv ins Geschehen ein.

Wenn er gerade bei Terminen war, verbrachte ich die Zeit mit seinem ausgesprochen freundlichen Team. Es wurde sogar arrangiert, dass ich zu Sommerfesten und anderen „parlamentarischen Partys“ mitgenommen wurde.

In meiner Praktikumswoche ging es politisch heiß her – auch, da es die letzte Sitzungswoche vor der Sommerpause war. Im Fokus der Verkehrspolitik standen der Ausbau neuer Bahnwege und das akute Problem mangelnder Gelder. Das gab mir die Möglichkeit, diese langwierigen Entscheidungsprozesse und Dispute hautnah mitzuerleben.

Mir wurde klar, dass Politikersein nicht nur heißt, große Reden zu schwingen. Es bedeutet harte Arbeit bis spät in die Nacht, einen extrem eng getakteten Zeitplan und ein starkes Team im Hintergrund. Alles in allem bin ich froh und vor allem dankbar für diese einmalige Erfahrung in Berlin."

weiterlesen

6. Termine im Wahlkreis

12. Juli 2026, 10.00 Uhr, Reutlingen
Ökumenischer Gottesdienst in der Marienkirche zum Reutlinger Schwörtag

12. Juli 2026, 11.10 Uhr, Reutlingen
Festzug und Reutlinger Schwörtagszeremoniell

12. Juli 2026, Riederich
Bürgermeisterwahl

12. Juli 2026, 19.30 Uhr, Römerstein
Erntebittgottesdienst

13. Juli 2026 - 14. Juli 2026, Bern
Reise der CDU-Landesgruppe Baden-Württemberg im Deutschen Bundestag nach Bern

15. Juli 2026, 8.30 Uhr, Reutlingen
Schöffendienst am Amtsgericht Reutlingen

15. Juli 2026, 18.00 Uhr, Reutlingen
Informationsveranstaltung / Besichtigung zukünftiger Betriebshof Regional-Stadtbahn Neckar-Alb

16. Juli 2026, 10.00 Uhr, Reutlingen
Bürgersprechstunde im Wahlkreisbüro in Reutlingen
Termine nach vorheriger Anmeldung unter 07121 / 385 445 oder michael.donth@bundestag.de

16. Juli 2026, 12.00 Uhr, digital
Sitzung der AG Schiene des Bundesfachausschusses Verkehr & Mobilität der CDU Deutschlands

16. Juli 2026, 19.00 Uhr, Reutlingen-Sondelfingen
Kreisführungsrunde des Malteser Hilfsdienstes

17. Juli 2026, 19.00 Uhr, Gomadingen
Amtseinsetzung von Bürgermeisterin Silke Hirsch

18. Juli 2026, 14.30 Uhr, Reutlingen-Rommelsbach
Austausch mit dem Kreisverband der Jungen Union Reutlingen

19. Juli 2026, 12.00 Uhr, Trochtelfingen
Veranstaltung "Rock und Blasmusik am See" des Musikvereins Mägerkingen e. V. mit Leistungsschau

19. Juli 2026, 14.30 Uhr, Hayingen
Besuch von "Herz aus Stoi" im Naturtheater Hayingen

20. Juli 2026, 11.00 Uhr, Stuttgart
Sommerlicher Empfang der Architektenkammer Baden-Württemberg mit Ministerin Schopper

20. Juli 2026, 14.00 Uhr, Reutlingen
Austausch der Da Capo GmbH über aktuelle Entwicklungen und Perspektiven der Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik mit Abgeordneten aus Bund und Land und mit den Jobcentern

21. Juli 2026, 10.00 Uhr, Schelklingen
Austausch mit der neuen Geschäftsführerin des UNESCO Global Geoparks Schwäbische Alb, Iris Bohnacker

21. Juli 2026, 14.00 Uhr, Reutlingen
Bürgergespräche

21. Juli 2026, 18.00 Uhr, Stuttgart
Unternehmertag Baden-Württemberg

22. Juli 2026, 10.00 Uhr, Wahlkreis
Austausch über die Zukunftsperspektiven für Klein- und Obstbrennereien mit dem BDKO | Bundesverband der Deutschen Klein- und Obstbrenner e.V.

22. Juli 2026, 16.00 Uhr, Pfullingen
Sommerfest der Südwestmetall Bezirksgruppe / Geschäftsstelle Reutlingen

22. Juli 2026, 19.30 Uhr, Münsingen
Vertreterversammlung der Volksbank Münsingen eG

23. Juli 2026, 18.00 Uhr, Stuttgart
STR Summer Night am Stuttgarter Flughafen

24. Juli 2026, 10.45 Uhr, Gomadingen
Offizielle Einweihungsfeier Windpark Gomadingen

24. Juli 2026, 16.00 Uhr, Bad Urach
Festakt zur Übergabe und Wiedereröffnung des Residenzschloss Urach

24. Juli 2026, 19.30 Uhr, Pfullingen
Sitzung des CDU-Kreisvorstands mit Bericht aus Berlin 

25. Juli 2026, 13.00 Uhr, Eningen unter Achalm
Eröffnung des 20. Eninger Dorffests der Vereine

25. Juli 2026, 16.00 Uhr, Sonnenbühl-Willmandingen
Fassanstich Sonnenbühler Hockete

25. Juli 2026, 18.00 Uhr, Römerstein-Zainingen
Festabend 100 Jahre SV Zainingen

26. Juli 2026, 11.00 Uhr, Grafenberg
Dorffest Grafenberg

 

Weitere Termine finden Sie auf meiner Homepage unter www.michael-donth.de.

Diese E-Mail wurde an [[EMAIL_TO]] verschickt. Wenn Sie keine weiteren E-Mails erhalten möchten, können Sie sich hier abmelden.

Michael Donth MdB, Platz der Republik 1, 11011 Berlin

Facebook
Instagram