„Unser Geld für unsere Leute“ – das war auf Plakaten der AfD zu lesen. Dass die das aber so verstehen, wie es jetzt nach und nach rauskommt, hätte ich mir nicht vorstellen können.
Zahlreiche Abgeordnete aus Bundestag oder Landtagen agieren quasi nach dem Motto, „Stellst du meine Frau und meine Schwester ein, lasse ich deinen 80-jährigen Vater auf mein Ticket bezahlen und deine Frau bringen wir bei meinem Kollegen unter.“ Dieser Filz, gerade von einer Partei, die von sich immer behauptet, eine Alternative zu den von ihnen abqualifizierten „Altparteien“ zu sein (in Amerika würden sie sich als Anti-Establishment-Partei bezeichnen), ist unsäglich. Das mag vielleicht rechtlich zulässig sein, aber nicht unbedingt legitim. Wobei der neueste Fall der Kollegin Uhr von der AfD aus Niedersachsen, die ihren Freund und die Tochter beschäftigt – was von der AfD selbst angezeigt wurde – ist sogar definitiv rechtswidrig. Mein Kollege Dr. Plum hat das in der Debatte am Donnerstag klar dargestellt. Sehen Sie selbst hier.
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