18. August 2026 | Nr. 31

+++ Sonder-Infobrief zur Sommertour 2026 - Zweite Halbzeit +++

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

am Sonntagabend kurz nach 18 Uhr war ich zu Hause und habe damit meine diesjährige Sommertour erfolgreich hinter mich gebracht.

Von Montag, 3. August bis Sonntag, 16. August 2026 habe ich 30 Unternehmen, Institutionen, Organisationen und Festivitäten in allen 26 Städten und Gemeinden des Landkreises besucht und dort mitgearbeitet.

Ich möchte mich bei all denjenigen herzlich bedanken, die mich bei sich haben arbeiten lassen, die mir ihre Betriebe, ihre Arbeitswelt gezeigt haben. Sei es im Handwerk, in der Landwirtschaft, in der Industrie in der Gastronomie oder auch im Ehrenamt.

Ich weiß, dass es für alle Beteiligten immer auch Aufwand bedeutet, dass es immer Arbeit und viel Zeit kostet und ich weiß auch, dass es eine Störung des normalen Arbeitsalltags mit sich bringt. Deshalb nochmals ganz herzlichen Dank, dass ich kommen durfte!

Ich möchte mich zudem bei allen bedanken, die mich begleitet haben. Seien es Bürgermeister oder auch Vertreter unserer CDU und der Medien.

Die Eindrücke der zweiten Halbzeit meiner Sommertour finden Sie in diesem Newsletter.

Allen noch einen schönen restlichen Sommer! In Berlin geht es wieder am 7. September 2026 los.

Ihr

Michael Donth MdB

Michael Donth
Mitglied des Deutschen Bundestages

Büro Berlin | Platz der Republik 1, 11011 Berlin | Tel.: 030 / 227 778 17

Büro Reutlingen | Seestraße 6-8, 72764 Reutlingen | Tel.: 07121 / 385 445

michael.donth@bundestag.de | www.michael-donth.de

Montag, 10. August 2026

Station 15 - 51. Naturschutz-Jugendzeltlagers 2026 des BNAN e. V., Hayingen

Seit 51 Jahren bietet der Bund Naturschutz Alb-Neckar e.V. im Sommer ein Natuschutz- Jugendzeltlager an. Auf Station Nr. 15 meiner Sommertour war  ich am Montagvormittag in Hayingen bei den 16 Jugendlichen / jungen Erwachsenen, die hier zwei Wochen lang die Landschaft pflegen. 

Die Hauptaufgabe in diesem Jahr, ist, das Material, das schon im Frühjahr mit Maschinenhilfe umgemacht wurde, an die Straße zu tragen, damit es dann von dort abtransportiert wird um es zu häckseln und zu verwerten. Aber auch Ausflüge, z.B. ins Naturkundemuseum Reutlingen oder weitere Angebote wie Openair-Kino, Basteln von Holzlaternen, Schnitzeljagd oder ein Badetag gehören dazu.

Auf der Pflegefläche, einer Wacholderheide, lassen sich besonders viele verschiedene Schmetterlinge finden, die diese Biotope brauchen. Eine tolle Sache, wie sich die Jugendlichen hier zum Wohle unserer einmaligen Alblandschaft in der Sommerhitze abrackern und dennoch viel Spaß daran finden. Ein super Konzept! Das fanden auch die Landtagskollegen und Sts. Baumann.

Schön, dass von der Stadt Hayingen die stellvertretende Bürgermeisterin Kathrin Saupp auch vorbeigeschaut hat.

Station 16 - Tims Tante-M, Pfronstetten

Die Nahversorgung auf dem Dorf ist vielerorts eine Sorge. Eine mögliche Antwort ist das Konzept der personenlosen Läden, wie die der TANTE-M-Läden. 

Auf Station Nr. 16 meiner Sommertour war ich am Montagnachmittag in Pfronstetten bei Tim Wingert, der seit vier Wochen dort seinen 4. Laden betreibt. 

Ich habe ihn beim Sauberhalten des Markts unterstützt, was kurzfristig sehr wichtig wurde, weil der Regen eingesetzt und das Wasser durch die Schiebetür in den Laden hineingedrückt  wurde. Aber auch Warenkontrolle und Auffüllen der Regale mit frischer Ware gehörte zu meinen Aufgaben. Klar, dass es auch einige Gespräche mit Kunden gab.

Begeistert hat mich, wie intensiv Tim die sozialen Medien für die Bewerbung seiner Läden nutzt und wie seine Filme dort begeistert aufgenommen werden. 

Die stellvertretende Bürgermeisterin Nicole Frasch und Ann-Cathrin Müller vom CDU- Gemeindeverband kamen auch vorbei, um einzukaufen und nach mir zu schauen.

Dienstag, 11. August 2026

Station 17 - Hof Münch, Zwiefalten-Hochberg

Am Dienstag ging es bereits früh zu Station Nr. 17 meiner Sommertour nach Zwiefalten-Hochberg auf den Milchviehhof der Familie Münch. Er wird von Walter und Pia sowie Sohn Lukas umgetrieben. 

Familie Münch betreibt Ackerbau und Milchvieh und ist stark in der Direktvermarktung. Die Milch geht an einen Eishersteller und in Verkaufsautomaten. Rind und Schweinefleisch wird ebenfalls direkt vermarktet.

Ich kam zuerst im Viehstall zum Einsatz. Misten bei den Kühen und bei den Kälbern, anschließend Stroh einstreuen und füttern. Im Stall funktioniert auch noch der klassische Fliegenfänger: Mehlschwalben. Aufgrund der Trockenheit mussten wir dann auch den Rindern auf der Weide noch Futter bringen. Zum Abschluss war ich dann in der Milchküche, wo ich die Milch aus dem  Pasteurisierer in 10-Liter-Beutel und in klassische 1-Liter-Flaschen abgefüllt habe. Danach gehörte auch das Putzen noch dazu.

In der Vesperpause kam Gebhard Aierstock, der Vorsitzende des Kreisbauernverbandes dazu, sodass wir aktuelle Themen der Landwirtschaft, wie die steuerliche Risikoausgleichsrücklage oder die Auswirkungen des extremen Sommers auf das Tierfutter, besprechen konnten.

Station 18 - Heim-Anhänger, Hülben

Adrian Heim betreibt in Hülben einen Anhängerverleih und -vertrieb. Sein drittes Standbein ist die Wartung und der Bau von Spezialanhängern für PKW. 

Auf Station Nr. 18 meiner Sommertour habe ich ihn am Dienstagnachmittag in seiner Halle in der Daimlerstraße besucht. Erst haben wir einen neuen Anhänger für seinen Käufer fertig gemacht. Außerdem noch einen Leihanhänger durchgecheckt und auch die Reparatur eines weiteren Anhängers mit Siebdruckplatten abgeschlossen. 

Ein vielseitiger und innovativer Betrieb.

Mittwoch, 12. August 2026

Station 19 - Stooss Tiefbau GmbH, Gomadingen

Am Mittwochmorgen wurde es auf Station Nr. 19 meiner Sommertour etwas Staubig. 

Ich war bei der Stooss Tiefbau GmbH in Gomadingen. Ein Familienunternehmen bereits in 3. Generation. Erdaushub, Gebäudeabbrüche und Recycling des Abbruchmaterials gehören hier zum täglichen Brot für die rund 40 Mitarbeiter am Hauptstandort auf der Alb und den weiteren Standorten in Kusterdingen und Reutlingen.  

Gerade die Wiederverwertung der Rohstoffe aus Gebäudeabbrüchen spielt eine immer größere Rolle. Dafür bauen sie in Reutlingen extra eine Firma und Recyclinganlage für Sekundärrohstoffe auf. 

Erst waren wir auf dem Betriebsgelände in Gomadingen. Dabei kamen auch Dr. Harald Lorenz und weitere Vertreter des CDU-Gemeindeverbandes sowie Alt-Bürgermeister Klemens Betz dazu. Auch sie waren von der Firma begeistert. 

Danach ging es nach Münsingen in das neue Gewerbegebiet, wo Stooss für den gigantischen Neubau der niederländischen Firma Bosch Beton die Erdbewegungen macht. Es war mir eine Ehre, dass die Niederländische geschäftsführende Gesellschafterin Brechtje van den Beuken extra angereist war. Aber dafür durfte sie dann, wie ich auch, mal mit dem 50-Tonnen-Bagger etwas baggern. Es ist beeindruckend, was dort in kurzer Zeit entsteht. 

Den Abschluss bildete der Besuch im Recyclingstandort in Reutlingen. Dort im Industriegebiet entsteht aktuell eine große Brecher- und Sortieranlage für Beton- und Gebäudeabbruch, um diese mineralischen Stoffe wieder der Bauwirtschaft zuzuführen. 

Station 20 - Getränke-Oase Haase, Grabenstetten

Wenn es heiß ist, hat man Durst. Diese Binsenweisheit hat sich am Mittwochnachmittag auf Station Nr. 20 meiner Sommertour bewahrheitet. 

Ich war in Grabenstetten, wo sich Markus Haase einen lange gehegten Traum erfüllt und mit seiner Frau im Nebenerwerb einen kleinen Getränkemarkt übernommen hat - und da lief einiges an Getränkekisten. 

In der Getränke Oase Haase war ich an der Kasse, am Postschalter und an der Lottoannahme im Einsatz: Pfand verschiedenster Art zurück buchen, Getränke scannen, Päckchen ausgeben oder annehmen - gut dass die Chefin an meiner Seite war.

Vielen Dank für die gute Aufnahme im Team und Danke auch an Bürgermeister Patrick Docimo, dass er vorbeigeschaut hat. 

Donnerstag, 13. August 2026

Station 21 - Wolf-Systemhydraulik GmbH, Römerstein-Böhringen

Zu Station Nr. 21 meiner diesjährigen Sommertour musste ich am Donnerstagvormittag nicht sehr weit. Die Wolf Systemhydraulik GmbH ist in Römerstein-Böhringen beheimatet. 

Der Familienbetrieb  hat sich spezialisiert auf die Entwicklung und den Bau von Hydrauliksystemen und -komponenten sowie deren Steuerung und Installation. Seien es spezielle Anbaugebiete an landwirtschaftlichen Maschinen, das Anheben von Flussbrücken im Hochwasserfall oder größere Wohncontainer oder Büros, die auf Sattelaufliegern verbaut sind und dann hydraulisch abgestürzt oder auch auseinandergeschoben werden. Die Stückzahlen variieren von 1 bis ein paar hundert. 

Ich durfte erst an der Montage von Hydraulikzylindern helfen. Danach ging es in die Stückprüfung und abschließend in die Beschriftung der fertigen Zylinder. 

Wieder einmal ein Betrieb, wo man sich als Laie von außen nicht vorstellen kann, was für ein Know-how hier drin steckt! 

Danke, dass auch Bürgermeisterin Anja Sauer und Michael Ordnung vom CDU-Gemeindeverband Römerstein-Grabenstetten vorbeigekommen sind.

Station 22 - Schlosserei Morgenstern, St. Johann-Würtingen

Mit Metall ging es auch am Donnerstagnachmittag weiter, auf Station Nr. 22 meiner Sommertour. Da durfte ich bei der Schlosserei Morgenstern in St. Johann-Würtingen mitarbeiten. 

Uwe und Sabine Morgenstern betreiben seit über 30 Jahren die Schlosserei. Ob Geländer in Privathäusern oder Teile für Industriebetriebe, ob Metall-Vordächer oder dekorative Metallelemente im Ladenbau. Ihr Sortiment ist handwerklich vielfältig. Ich war mit im Einsatz, um drei große Ablenkwinkel zu fertigen, die in einem Industriebetrieb im Ermstal zum Einsatz kommen werden, um zu verhindern, dass dort mit Gabelstaplern gegen die Wand gestoßen wird. Es galt, die schweren, 1 cm starken Winkel zuzusägen, dann anzuzeichnen und alle 50 - 60 cm anzubohren, damit sie auf den Boden geschraubt werden können. Dabei durfte ich auch selbst zwei Teilstücke aneinanderschweißen. Danach alles mit Lösung reinigen und mit Grundierung streichen.

Ein wirklich produktiver Nachmittag, vielen Dank.

Freitag, 14. August 2026

Station 23 - Ortsrundgang mit Bürgermeister Robert Mellinghoff, Mehrstetten

In 14 Jahren und bei rund 500 Terminen auf meiner Sommertour habe ich so etwas noch nie erlebt. Was Bürgermeister Robert Mellinghoff und die Menschen in Mehrstetten, der kleinsten Gemeinde im Landkreis Reutlingen, am Freitagvormittag auf Station Nr. 23 meiner diesjährigen Sommertour auf die Beine gestellt haben, war einfach außergewöhnlich.

Bereits um 8.30 Uhr begrüßte mich die Musikkapelle Mehrstetten in Tracht am Rathaus und spielte mir ein Ständchen.

Weiter ging es zum Jugendzentrum, das seit über 50 Jahren komplett selbstverwaltet betrieben wird.

In der evangelischen Kirchengemeinde zeigte mir Pfarrer Wetzel, wie viel Leben und Engagement in der kleinen Gemeinde steckt – von der Bücherei bis zu zahlreichen Angeboten darüber hinaus. Und dann die Orgel: Mit über 1.000 Pfeifen eine der größten im ganzen Münsinger Bezirk! Ein beeindruckendes Instrument in einer kleinen Kirche, das die Kraft des Ehrenamts hörbar macht.

Bei der Energie für Bürger Mehrstetten eG sah ich, wie die Energiewende in dem kleinen Dorf funktioniert: 120 Gebäude werden mit Nahwärme aus Holzhackschnitzeln versorgt.

Bei der Feuerwehr durfte ich mich im Rahmen deren Sommerferienprogramm selbst an der Kübelspritze versuchen – bei der Hitze eine willkommene Abkühlung! Dass dabei nicht nur die Kinder, sondern auch wir Erwachsenen nass wurden, gehörte natürlich dazu.

Ein weiteres Highlight war der genossenschaftlich betriebene Dorfladen. Er ist mehr als nur ein Geschäft: Mit Café und Sitzmöglichkeiten innen und außen ist er ein wichtiger Ort der Begegnung für alle Einwohnerinnen und Einwohner. Hier trifft man sich, tauscht sich aus und stärkt den Zusammenhalt im Dorf.

Im großen Heimatmuseum, unserer letzten Station in Mehrstetten, wird das frühere Leben auf der Alb lebendig gehalten. Auch das zu 100 Prozent im Ehrenamt.

Mehrstetten zeigt eindrucksvoll, welche Kraft im Ehrenamt steckt. Ein Dorf mit rund 1.500 Einwohnern, das durch Engagement, Zusammenhalt und Ideenreichtum eine echte Zukunft hat. 

Danke an alle, die mich begleitet und empfangen haben!

Station 24 - Schuhhaus Walter, Bad Urach

Im Schuhhaus Walter in Bad Urach war ich am Freitagnachmittag auf Station Nr. 24 meiner Sommertour. 

Kinder-, Herren- und Damenschuhe, zum Wandern, zum Baden oder zum Ausgehen. Aber auch viele Handtaschen und Socken, insgesamt etwa 20.000 Artikel findet man hier. 

Der Laden in der Kurstadt ist einer von 7, die Johannes Walter betreibt. Filialleiterin Frau Tippelt und ihre Kolleginnen haben mich ins Team aufgenommen. Ich war bei der Beratung von Kunden dabei, beim Ware einräumen und auch an der Kasse. Bürgermeister Elmar Rebmann schaute auch vorbei, ob ich auch genug zu tun habe.

Station 25 - Köhlermeiler, Hayingen-Münzdorf

Wie jedes Jahr hat Familie Geiselhart auch diesen Sommer wieder auf der Köhlerplatte im Wald von Hayingen-Münzdorf einen Meiler aufgeschichtet. 

Auf Station Nr. 25 meiner diesjährigen Sommertour wollte ich dem Köhler am Abend etwas über die Schulter schauen. Aufgrund der Trockenheit und der Waldbrandgefahr durfte der Holzkohlenmeiler aber nicht angezündet werden. 

Das tat dem Besucherandrang aber keinen Anbruch. Vielleicht auch wegen der leckeren Göckele vom Köhlerwirt und dem tollen Ambiente im Wald. Zur Unterhaltung spielten am Freitag die Schalandermusiker aus Böhringen mit ihren Mundharmonikas.

Samstag, 15. August 2026

Station 26 - Garten- und Landschaftsbau Bauer, Münsingen

Heiß und sonnig war es am Samstagmorgen auf Station Nr. 26 meiner Sommertour in Münsingen. Ich habe Gartenbauer Moritz Bauer unterstützt. 

Wir haben gemeinsam 100 Efeu und 500 Rosa Zwergspireen als Bodendecker gepflanzt. Die Baustelle ist am neuen Münsinger Jugendhaus zwischen Auingen und Münsingen. Eigentlich war angedacht, dass auch Jugendliche mithelfen. Aber erstens war es brutal heiß, außerdem Samstag und Beginn um 8 Uhr, wohl etwas früh, und die Aktion wohl auch etwas spät angekündigt. 

Dafür haben Architekt Frank Hintzenstern und auch Rebecca Hummel von der Stadt Münsingen geholfen, die Bürgermeister Münzing vertreten hat. Und dann kam doch noch ein Jugendlicher und hat geholfen.

Moritz Bauer hat dann am Nachmittag kräftig gegossen, damit die Pflänzle auch gut anwachsen. 

Station 27 - Genussmarkt, Gomadingen-Dapfen

Der kleine Ortsteil Dapfen der Gemeinde Gomadingen war am Wochenende wieder das Mekka der Freunde von leckeren und/oder handgemachte Spezialitäten. 

Am Lagerhaus an der Lauter organisierte Familie Läpple am Samstag und Sonntag wieder ihren Genuss-Markt mit rund 50 Ausstellern. 

Auf Station Nr. 26 meiner Sommertour 2026 war ich dort zu Gast. Neben Spezialitäten aus Gomadingens französischer Partnergemeinde gab es auch leckere  Wurst oder Speck aus Italien. Den Hauptteil bilden aber Sachen von der Alb und aus dem Ländle. 

Sehr empfehlenswert. Und Bürgermeisterin Silke Hirsch war natürlich auch da.

Station 28 - Romantik-Hotel Hirsch, Sonnenbühl-Erpfingen

Das Romantik Hotel Restaurant Hirsch in Sonnenbühl-Erpfingen ist vor allem für seine Gaststätte bekannt. Silke und Gerd Windhösel führen das sehr familiäre Haus. Unter der Leitung von Gerd Windhösel in der Küche wird der Hirsch seit 1994 ununterbrochen mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet. Die Küche vereint regionale Produkte der Schwäbischen Alb mit moderner und doch bodenständiger  Gourmetküche. 

Am Samstagabend war ich auf meiner diesjährigen Sommertour auf Station Nr. 28 dort in der Küche und habe das 6-köpfige  Profi-Team unterstützt. 

Es war eine wahre Hitzeschlacht aufgrund des heißen Wetters, der Hitze der Herde und auch wegen der "normalen" Hektik an einem in der Gaststätte gut besuchten Samstagabend. Das Team der Küche hatte natürlich dennoch alles jederzeit im Griff - ob im Sternerestaurant oder a la Card in der Dorfstube.

Ich durfte Schalotten schälen, Champignons putzen und schneiden und das gleiche auch mit einem Apfel. Im Anschluss ging es ans Basilikum abzupfen, mit dem ich dann nach Rezept ein schwäbisches Pesto herstellen durfte. Außerdem durfte ich Gerd Windhösel am Herd über die Schulter schauen und auch zur Hand gehen. Und auf wundersame Weise blieb von den Sternemenüs, die wir zubereitet haben, immer ein Teller übrig  den ich dann probieren durfte. Ein toller und sehr leckerer Abend.

Schön war, dass auch der erste stellvertretende Bürgermeister von Sonnenbühl, mein Kollege Manuel Hailfinger MdL , vorbeigeschaut hat.

Sonntag, 16. August 2026

Station 29 - Islandpferde-Gestüt, Hohenstein-Meidelstetten

Ein schöner Sonntagmorgen als Station Nr. 29 meiner Sommertour in Hohenstein-Meidelstetten. 

Dort am Ortsrand liegt das Islandpferdegestüt Hohenstein GbR Podlech&Wolf. Vor sieben Jahren hat Familie Podlech mit ihrer Islandpferdezucht den Hof von Willi Wolf mit den Albbüffeln übernommen und betreibt nun beides. Zudem auch noch die Blockhütten für die Gäste, die an einer aktiven Landwirtschaft Urlaub machen wollen. 

Wir waren am Sonntagmorgen auf der Weiden- und Tierkontrolle unterwegs. Eines der Jungtiere brauchte noch Milchzufütterung. Ansonsten ging es Büffel wie Pferden gut, auch wenn die Weiden wegen der Hitze trostlos aussehen. Deshalb wird zugefüttert und auch das Wasser ist enorm wichtig. Aber auch das Stall-Ausmisten und wieder Einstreuen stand auf dem Arbeitsplan. Toll, wenn eine junge Familie so investiert und "unsere" Albbüffel weiter umtreibt und das Erbe von Willi Wolf erhält. 

Auch Bürgermeister Simon Baier hat die Gelegenheit genutzt und sich die Tiere mit angeschaut. 

Station 30 - Wellenfreibad, Reutlingen

Station Nr. 30, gleichzeitig die letzte meiner Sommertour im Jahr 2026, führte mich passenderweise ins Wellenfreibad Reutlingen. Fast 250.000 Menschen haben in dieser Saison bereits das weitläufige Bad besucht, auch wenn es am Sonntagnachmittag nicht überfüllt war. 

Empfangen wurde ich durch den Geschäftsführer der Stadtwerke Reutlingen Herrn Balcerek und den Bereichsleiter der Reutlinger Bäder Herrn Mantar, ehe mich der Betriebsleiter Lukas Ebinger durch "sein" Bad führte. Erst ging es in den Untergrund, wo ich mit verschiedenen Chemikalien Wassermessungen in der Schwimmbadtechnik durchführen durfte. Weiter ging es mit den Männern vom Sicherheitsdienst auf Streife. Dabei mussten wir wegen eines renitenten Badegäste, leider sogar die Polizei holen. Da ging es in der Kasse bei Frau Sontheim freundlicher zu, wo ich im Anschluss eingesetzt war. Mit Alberto, dem Leiter der Beckenaufsicht war ich danach an den großen Wasserflächen, Rutschen und Sprungtürmen unterwegs. Bis wir wegen des Gewitters gegen 17 Uhr das Bad kurzfristig für eine viertel Stunde evakuieren mussten. Danach durfte ich dann die Welle im Wellenbecken in Betrieb nehmen. 

Eine wirklich schöne und sehr gepflegte Anlage.

Tim's Tante M: Arbeiten, wenn andere Urlaub machen...

Sommertour-Bericht von RTF1: Der Meiler bleibt kalt - Köhlerfest in Hayingen-Münzdorf unter besonderen Voraussetzungen

Das war meine 14. Sommertour. Herzlichen Dank allen!

Diese E-Mail wurde an [[EMAIL_TO]] verschickt. Wenn Sie keine weiteren E-Mails erhalten möchten, können Sie sich hier abmelden.

Michael Donth MdB, Platz der Republik 1, 11011 Berlin

Facebook
Instagram