Praktikum von Benedikt Rall aus Reutlingen in meinem Berliner Abgeordnetenbüro

Benedikt Rall aus Reutlingen hat mich und mein Team drei Wochen lang in Berlin und auch in Reutlingen begleitet.

Hier sein Praktikumsbericht:

„Ich bin Benedikt Rall, komme aus Reutlingen und studiere Politikwissenschaft an der LMU München. In den letzten drei Wochen durfte ich bei Michael Donth erleben, wie der Alltag eines Bundestagsabgeordneten und dessen Büro aussehen. Ich verbrachte zwei Sitzungswochen in Berlin und eine Woche im Wahlkreis.

Dabei hat mich immer wieder beeindruckt, wie ein Abgeordneter eher weniger im Bundestag „sitzt“. Er ist ständig unterwegs, vom Verkehrsausschuss in die Arbeitsgruppe, von dort ins Plenum, abends zum parlamentarischen Abend und zwischendurch zu verschiedenen Gesprächsterminen. Großzügigerweise hat Michael mich überallhin mitgenommen, wo es möglich war, bis in den Fraktionssaal vor der Fraktionssitzung, wo ich einige bekannte Gesichter der Union persönlich treffen konnte.

In diesen Wochen sah ich auch, wie viel Geduld parlamentarische Arbeit erfordert. Für die Bahn-Neubaustrecke Hamburg–Hannover, die aktuelle Engpässe beseitigen soll, setzen sich Michael und sein Büro schon lange ein.

Während meiner Zeit in Berlin wurde über das Projekt nach langem Hin und Her und einer Rede von Michael im Plenum des Bundestags erfolgreich abgestimmt. Einen Teil der langen und müßigen Arbeit dahinter konnte ich selbst miterleben. Das hat mich auch beeindruckt, denn bisher hatte ich wenig Ahnung davon, wie viel unsichtbare Arbeit, Verhandlungen und Zeit hinter den Entwürfen steckt, über die dann im Plenum abgestimmt wird.

Mit dem Verkehrsausschuss besuchte ich außerdem die InnoTrans, die weltgrößte Messe für Bahntechnik. In meiner Woche im Wahlkreis ging es dann zu Terminen dort und im Alb-Donau-Kreis. Besonders spannend fand ich den Besuch im Liebherr-Werk in Ehingen, wo wir mit der Geschäftsführung über die aktuellen Herausforderungen für den Industriestandort Deutschland sprachen.


In starker Erinnerung wird mir auch ein anderer Termin bleiben. Michael empfing den Verein „Ermstal hilft“, eine Initiative, die Hilfskonvois in die Ukraine organisiert, im Bundestag, wo wir mit Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern aus Bessarabien im Süden der Ukraine sprachen. Ihre Gemeinden erleben fast täglich russischen Beschuss. Für diese unschuldigen Menschen sind die Wörter Frieden und Freiheit nichts Abstraktes.

Dass ich überall so nah dran sein durfte, verdanke ich auch dem Team Donth in Berlin, bestehend aus Maren Meinzinger und Alkmar von Alvensleben, sowie dem Reutlinger Team mit Jan-Philipp Scheu und Julia Hölz. Sie haben mir geduldig alles erklärt und vieles möglich gemacht. Herzlichen Dank dafür!


Dieser Tage höre ich öfter, dass unsere Demokratie dysfunktional geworden sei, unsere Politiker würden nichts tun und ihnen seien die Belange der Bürger egal.

Ich habe in diesen drei Wochen etwas ganz anderes erlebt: Menschen, die bis spät nachts arbeiten, auch überparteiliche Kompromisse finden und für Projekte eintreten, deren Ergebnis sie erst in vielen Jahren sehen werden.

Das hört man nicht in den Nachrichten, liest es nicht in der Zeitung und sieht es auch nicht auf Instagram, aber es ist jeden Tag da.

Mein Praktikum hat mir gezeigt, dass unser Landkreis Reutlingen bei Michael und seinem Team in besten Händen ist!

Ich fahre mit mehr Zuversicht nach Reutlingen zurück, als ich gekommen bin.“

Danke für Deine Unterstützung!