Michael Donths Stipendiatin Lavinia Klemer aus Münsingen ist aus Kalifornien zurück

Vor einem Jahr begann für die Münsingerin Lavinia Klemer ein großes Abenteuer. Über das Parlamentarische Patenschafts-Programm (PPP), angeboten vom Deutschen Bundestages und dem US-Kongress und unterstützt vom CDU-Bundestagsabgeordneten des Wahlkreises Reutlingen, Michael Donth, hatte sie 2025 ein einjähriges Stipendium in Amerika erhalten. Im August letzten Jahres begann die aufregende Reise über den großen Teich zu ihrer Gastfamilie in San Francisco im Bundesstaat Kalifornien. Dort verbrachte sie eine erlebnisreiche Zeit mit ihren Gasteltern und ihrer gleichaltrigen Gastschwester, mit der sie auch auf die High-School ging.

Die Augen der 18-jährigen Schülerin strahlen, als sie Michael Donth über ihre Zeit in den USA erzählt. Sie hält mehrere Alben mit persönlichen Widmungen ihrer amerikanischen Freunde in der Hand und schwärmt von den vielen Begegnungen. „Das Austauschjahr war für mich von Anfang bis Ende superschön und ich würde es sofort wieder machen“, so die aufgeschlossene Gymnasiastin. Sie berichtet vom Schulalltag, der sich wesentlich von dem in Deutschland unterscheidet. Es gebe weniger Fächer und man habe in Summe mehr Hausaufgaben. Insgesamt sei ihr die Schule dort leichter gefallen, weil der Fleiß mehr im Vordergrund stehe. Als Höhepunkt bezeichnete Lavinia Klemer ihren Besuch in Washington D.C., der den Stipendiaten über das PPP ermöglicht wurde. „Ohne dieses Stipendium wäre ich niemals so hautnah ins amerikanische Regierungsviertel gekommen“, zeigte sich die junge Frau dankbar.

Sicherlich habe sie auch großes Glück mit ihrer Gastfamilie gehabt. Die Liebe zu Pferden und Tieren allgemein hatte sie von Anfang an verbunden. So konnte sie auf den Pferden der Gasteltern reiten und auch ihr Hobby, das Voltigieren, übte sie in Amerika gemeinsam mit ihrer Gastschwester aus. Ausflüge in den Yosemite Nationalpark, Los Angeles und San Diego werde sie wohl niemals vergessen. Sie konnte sich sogar mit der amerikanischen Küche anfreunden, da ihre Gastfamilie sehr gesundheitsbewusst sei und meistens frisch gekocht habe. Fastfood sei eher die Ausnahme gewesen. Linsen und selbstgeschabte Spätzle, die die Münsingerin für ihre Gasteltern gekocht hatte, seien hervorragend angekommen.

Heimweh war nie ein großes Thema aufgrund des abwechslungsreichen und schönen Alltages. Viele Sportereignisse standen auf dem Programm genauso wie ihr Abschlussball, ihr 18. Geburtstag, Halloween und Weihnachten. Feste, die sie alle mit ihrer Gastfamilie gefeiert hatte – das sei dort gleich wie in Deutschland. Ihre Gastfamilie will Lavinia an Weihnachten zu Hause in Münsingen besuchen – das steht derweil schon fest.

Ab September geht es für Lavinia Klemer zurück auf die Schulbank der 13. Klasse der Georg-Goldstein-Schule in Bad Urach. Dann wird sie ihr Abitur nachholen, das ihre ehemaligen Mitschüler jetzt bereits in der Tasche haben. „Das Jahr war für mich großartig und werde ich nie vergessen. Die Begegnungen und Erfahrungen prägen“, so Lavinia Klemer, die überzeugt ist, dass sie im Schulfach Englisch im kommenden Jahr nicht mehr ganz so viel pauken muss.

„An Lavinias Geschichte sieht man wieder, wie wertvoll das PPP ist. Dieses Programm bietet die besondere Chance einen Einblick in die Politik, Gesellschaft und Kultur der USA zu erhalten. Ich rate vielen jungen Berufstätigen sowie Schülerinnen und Schülern, sich für das Patenschafts-Programm zu bewerben“, fasst Donth zusammen. Dies ist noch bis zum 11. September möglich.

Weitere Informationen über die Bewerbung finden Sie hier: https://www.bundestag.de/europa_internationales/ppp