Michael Donth MdB: Förderprogramm für mehr Ladesäulen an Mehrfamilienhäusern gestartet

Das Bundesverkehrsministerium startet ein neues Förderprogramm für mehr Ladesäulen in Mehrfamilienhäusern. Das teilt der CDU-Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Reutlingen und Mitglied im Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestages mit. Wohnungseigentümergemeinschaften, Privatvermieter oder kleine und mittlere Unternehmen können Fördergeld für Ladesäulen in und an Mehrfamilienhäusern beantragen. Es gibt maximal 1300 Euro für einen Stellplatz ohne eigene Wallbox, 1500 Euro für einen Platz mit eigener Wallbox und 2000 Euro, wenn ein Ladepunkt zum bidirektionalen Laden eingerichtet wird. Beim bidirektionalen Laden können Elektroautos als Energiespeicher dienen und Strom auch wieder einspeisen.

Insgesamt stehen für das Förderprogramm 500 Millionen Euro zur Verfügung. Gefördert werden sowohl die Anschaffung als auch die Installation privater Ladeinfrastruktur, also von Wallboxen einschließlich der erforderlichen technischen Komponenten. Auch Netzanschlüsse und notwendige bauliche Maßnahmen sind förderfähig. Voraussetzung für eine Förderung ist, dass mindestens 20 Prozent der Stellplätze eines Mehrparteienhauses vorverkabelt oder mindestens sechs Stellplätze elektrifiziert werden.

„Damit wird ein wichtiger Impuls gesetzt, um Elektromobilität alltagstauglicher zu machen und insbesondere Menschen ohne eigenes Haus besser einzubinden. Wir wollen den Zugang zu Lademöglichkeiten für die Bewohnerinnen und Bewohner der rund 20 Millionen Wohnungen in Mehrparteienhäusern verbessern. Zu diesen Wohnungen gehören circa neun Millionen Stellplätze. Ein Großteil davon ist noch nicht mit Ladeinfrastruktur ausgestattet“, erklärt Michael Donth.

Informationen zum Programm und der Antragstellung finden sich unter: www.laden-im-mehrparteienhaus.de