Auf Initiative des früheren Bundespräsidenten Roman Herzog wurde 1996 der 27. Januar, der Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz, zum offiziellen Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus erklärt. Die Konrad-Adenauer-Stiftung begleitet seit jeher das zeitliche Umfeld dieses Tages mit Vortragsveranstaltungen, Zeitzeugengesprächen, Lesungen, Ausstellungen und Schülerprojekten, um die Erinnerung an die Opfer wachzuhalten und das Nachdenken über die daraus erwachsende Verantwortung anzuregen. Angesichts des wachsenden Antisemitismus ist dies dringender denn je.
Seit 2001 veranstaltet die Konrad-Adenauer-Stiftung alle zwei Jahre zum Holocaust-Gedenktag einen bundesweiten Internetwettbewerb für junge Menschen zwischen 16 und 22 Jahren: den Jugendwettbewerb denkt@g 2026. Der Reutlinger CDU-Bundestagsabgeordnete Michael Donth ruft alle jungen Leute dazu auf, sich zu beteiligen – eine Teilnahme lohnt sich, es warten tolle Preisgelder!
Der Wettbewerb steht unter der Schirmherrschaft von Bundestagspräsident a. D. Prof. Dr. Norbert Lammert und wurde am 27. Januar 2026 eröffnet. Junge Menschen werden aufgefordert, sich in Texten, Recherchearbeiten, Interviews oder anderen Projekten mit dem Nationalsozialismus, dem Holocaust sowie aktuellen Themen wie Antisemitismus, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit auseinanderzusetzen.
Die Beiträge sind kreativ und mediengerecht als Instagram-Kanäle aufzubereiten und bis zum 31. Oktober 2026 einzureichen.
Eine sachkundige Jury prüft die Einsendungen, die besten werden im Januar 2027 bei einer Preisverleihung in Berlin geehrt. Die ersten drei Plätze erhalten 1.000, 2.000 bzw. 3.000 Euro sowie Sachpreise.
Junge Menschen aufgepasst: Jetzt bewerben!
Weitere Informationen zum Jugendwettbewerb gegen Antisemitismus, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit unter www.denktag.de.