In dieser Woche begleitete meine Mitarbeiter und mich Frank Przirembel aus Hayingen im Berliner Parlamentsalltag.
Hier seinen Bericht:
„Vom Wahlkreis auf der Alb zu Donth nach Berlin
Nachdem ich von der weit entfernten Schwäbischen Alb in unsere Bundeshauptstadt Berlin gereist war, absolvierte ich in der Woche vom 6. bis zum 10. Juli 2026 ein hochinteressantes Praktikum im Abgeordnetenbüro von Michael Donth MdB. Wo immer es ging, nahm Michael, der mir gleich zu Praktikumsbeginn das Du anbot, mich mit. Soweit es möglich war, band er mich aktiv ins Geschehen ein.
Wenn Herr Donth gerade bei Terminen war, verbrachte ich die Zeit mit seinem ausgesprochen freundlichen Team. Täglich gingen wir gemeinsam zum Mittagessen, und Fragen meinerseits wurden immer gerne beantwortet. Es wurde sogar arrangiert, dass ich zu Sommerfesten und anderen „parlamentarischen Partys“ mitgenommen wurde und so die angenehmere Seite des Abgeordnetenseins kennenlernen durfte.
Doch nicht nur Spaß und Heiterkeit prägen den Alltag im Bundestag. In meiner Praktikumswoche ging es politisch heiß her, auch da es die letzte Sitzungswoche vor der Sommerpause war. Im Fokus der Verkehrspolitik standen der Ausbau neuer Bahnwege und das akute Problem mangelnder Gelder, da der Sonderetat strikt für Sanierungen reserviert war, fehlten die Mittel für Neubauprojekte. Das sorgte in der Arbeitsgruppe und im Ausschuss für heftige Diskussionen. Dadurch eröffnete sich mir aber die Möglichkeit, diese langwierigen Entscheidungsprozesse und Dispute hautnah mitzuerleben. Obwohl ich nur eine Woche vor Ort war, gewann ich einen tiefen Einblick in die Welt unserer Demokratie. Mir wurde klar, dass Politikersein nicht nur heißt, große Reden zu schwingen. Es bedeutet harte Arbeit bis spät in die Nacht, ein offenes Ohr für die Anliegen der Bürger, einen extrem eng getakteten Zeitplan und ein starkes Team im Hintergrund, dessen wichtige Arbeit meist im Verborgenen bleibt.
Alles in allem bin ich froh und vor allem dankbar für diese einmalige Erfahrung in Berlin und ich kann jedem, der die Chance auf ein solches einmaliges Praktikum hat, nur wärmstens empfehlen, diese wahrzunehmen.“