Michael Donth MdB: Erleichterungen für Beleghebammen im neuen Hebammenhilfe-Vertrag: „Wichtiges Zeichen für Hebammen und Familien“

Der seit dem 1. November 2025 geltende Hebammenhilfevertrag wird künftig flexibler umgesetzt. Mehrere Anpassungen sorgen ab dem 1. April 2026 für eine bessere Umsetzbarkeit des bestehenden Vertrags für die freiberuflichen Hebammen: Künftig können Beleghebammen ambulante Notfälle am Kreißsaal betreuen; hierfür wurden zwei gesonderte Abrechnungsziffern geschaffen. Ebenso werden die Vorgaben zur Abrechnung einer Sonderzulage bei 1:1-Betreuungen während der Geburt gelockert und Dokumentationsvorgaben bei Versichertenbestätigung und telefonischen Beratungen angepasst, um Bürokratie und Fehleranfälligkeiten zu reduzieren – das entlastet auch freiberufliche Hebammen. Der CDU-Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Reutlingen sieht darin wesentliche Verbesserungen, wenn auch nicht alle Forderungen der Hebammen erreicht werden konnten.

„Die Änderungen sind ein wichtiger und überfälliger Schritt, weil sie Beleghebammen Verbesserungen und bares Geld für ihre Leistungen bringen werden. Die Tatsache, dass wir es gemeinsam erreichen konnten, dass ein geschiedster Vertrag nochmal aufgemacht wird und Verbesserungen für die Hebammen reinverhandelt werden konnten, ist ein tolles Ergebnis der Kraftanstrengungen der letzten Monate“, so Donth.

Auch die Selbstverwaltung im Gesundheitswesen lebe vom demokratischen Miteinander und vom Kompromiss. Die Selbstverwaltungspartner selbst hätten die vertragliche Ausgestaltung in der Hand. Angesichts der angespannten Kassenlagen sei die nun erreichte Änderungsvereinbarung aber ein wichtiges Signal – an die Hebammen wie auch an unsere Familien, führt der CDU-Bundestagsabgeordnete aus.

„Als Union haben wir viele wichtige Entwicklungen im Bereich der Geburtshilfe maßgeblich angestoßen und mitgestaltet – in Regierungsverantwortung wie Oppositionszeiten. Das werden wir auch weiterhin für eine sichere flächendeckende Geburtshilfe tun“, betont Donth. Und weiter: „Das Beleghebammenwesen muss weiter gestärkt werden, unsere Hebammen sind entscheidend für eine flächendeckende geburtshilfliche Versorgung auch im Landkreis Reutlingen.“